Zielgruppen

Umfassend und objektiv informieren, gute Unterhaltung bieten und auch Minderheiten in seinen Programmen berücksichtigen: Nach diesen Vorgaben bedient der BRF sehr unterschiedliche Zielgruppen in seinem Kernsendegebiet und darüber hinaus.

BRF1

BRF1 bleibt die Nummer eins in der Deutschsprachigen Gemeinschaft: 64 Prozent haben BRF1 in den letzten zwei Wochen gehört und 37 Prozent hören täglich das erste Programm des Belgischen Rundfunks. BRF 1 wird vor allem von den jüngeren und mittleren Altersgruppen aus der DG (bis 65 Jahre), den Erwerbstätigen und den Bewohnern im Süden der DG gehört.[1]

Der typische BRF1-Hörer steht mitten im Leben, fühlt sich mit Belgien und insbesondere Ostbelgien verbunden. Er ist gesellschaftlich und politisch interessiert und zählt sich selbst zur Mittelschicht. Er ist im Grenzgebiet mobil und sozialisiert. Der typische BRF1-Hörer identifiziert sich als Ostbelgier und findet dieses Identifikationsmuster im BRF1-Programm wieder. Er mag Verlässlichkeit, will aber auch immer wieder angenehm überrascht werden. Er empfindet BRF1 als seriösen aber unverkrampften Begleiter durch den Alltag, der Themen kritisch hinterfragt, verständlich darstellt und einordnet.

BRF2

BRF2 ist nach BRF1 der zweite meistgehörte Sender in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Das hat das Meinungsforschungsinstitut forsa in seiner im März 2021 durchgeführten Umfrage bei über 1.000 Ostbelgiern mit Hilfe von computerunterstützten Telefoninterviews festgestellt. 37 Prozent haben BRF2 in den letzten zwei Wochen gehört und 21 Prozent hören täglich das zweite Programm des Belgischen Rundfunks. Die Hörer des BRF 2 finden sich insbesondere unter den älteren, über 65 Jahre alten Befragten und somit auch den Rentnern, gefolgt von den Arbeitern.[1]

Der typische BRF2-Hörer ist heimatverbunden mit einem besonderen Bezug zu seinem Wohnort. Er ist eher häuslich und sieht BRF2 als einen seiner sozialen Kontakte, die ihm als Bindeglied in die Gesellschaft dienen. Das Heimatgefühl, das BRF2 vermittelt, definiert sich weniger über die geographische Region, sondern über das Musikprogramm. Der BRF2-Hörer will zugleich unterhalten und informiert werden und legt dabei Wert auf Höflichkeit und Seriosität.

BRF TV

Im BRF Fernsehen fließen die beiden Zielgruppen der Hörfunkprogramme zusammen. Aufgrund der Empfangsmöglichkeiten des BRF Fernsehens, der Altersstruktur der Kabelnetz-Nutzer und der starken ostbelgischen Ausrichtung des TV-Programms finden sich hier vor allem die älteren BRF1-Hörer und die ostbelgischen BRF2-Hörer wieder. Sie eint das gesellschaftliche Interesse für das Leben in Belgien, Ostbelgien und den Dreiländerecken Belgien-Deutschland-Niederlande bzw. Belgien-Deutschland-Luxemburg.

brf.be

Die Webseite brf.be versteht sich in erster Linie als Nachrichtenportal für Ostbelgien. Zielgruppe sind User, die einen Überblick über die wichtigsten regionalen, nationalen und internationalen Nachrichten erhalten wollen. Dabei steht die regionale Information im Vordergrund, gefolgt vom nationalen Geschehen. Hier überwiegt das Interesse an Nachrichten, die einen direkten Einfluss auf das Leben in Ostbelgien haben sowie an Ereignissen von nationaler Bedeutung. Internationale Nachrichten runden das Nachrichtenspektrum ab. Der brf.be-User erwartet, auf der Webseite keine wichtige Entwicklung in der Welt zu verpassen.

Diesem Anspruch wird der BRF gerecht. Die Internetseite des BRF wird von 54 Prozent der Befragten besucht. Die Nutzungshäufigkeit der Internetseite ist somit in den letzten Jahren gestiegen. Besucht wird die Seite insbesondere von den unter 60-Jährigen sowie den Angestellten, den Beamten und den Schülern und Studenten. 21 Prozent der Nutzer der Internetseite des BRF besuchen diese täglich, 41 Prozent ein- oder mehrmals pro Woche. 28 Prozent gehen ein- oder mehrmals pro Monat auf die Internetseite des BRF. Der Mehrheit (81 %) derjenigen, die die BRF-Internetseite besuchen, gefällt die Internetseite gut oder sogar sehr gut.[1]

[1] forsa-Umfrage „Der BRF im Urteil seiner Nutzer“, März 2021.