Diskussion am 8. Dezember „Wie viele Flüchtlinge verträgt die DG?“

Wie viele Flüchtlinge können wir aufnehmen und integrieren? Wie viel Immigration ist möglich? Die Diskussion am 8. Dezember im Funkhaus.

Wie viele Flüchtlinge verträgt die DG?

Der verstärkte Zuzug von Migranten und die Aufnahme von Flüchtlingen auch im ländlichen Raum der DG drängen immer stärker in das allgemeine Bewusstsein der Menschen und führen zu vielerlei Fragen. Der Rat für Entwicklung, Solidarität und Integration (RESI), Info-Integration und der BRF greifen diese Themen auf und laden zu einer öffentliche Podiusmdiskussion ein. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 8. Dezember 2015, um  19.30 Uhr im Foyer des BRF, Kehrweg 11, 4700 Eupen mit freundlicher Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Ablauf der Diskussionsveranstaltung

Nach einem kurzen musikalischen Einstieg durch das Kabarett Jedermann aus Eupen wird der Sozialwissenschaftler Hassan Bousetta  vom Centre d’Etude de l’Ethnicité et de la Migration (CEDEM) der Universität Lüttich ein zehnminütiges Einführungsreferat halten, das simultan übersetzt wird.

Hassan Bousetta

Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt mit Hassan Bousetta, Minister Antonios Antoniadis, zuständig für den Bereich Integration in der DG, Daniel Schrauben, ehemaliger Direktor des Empfangszentums für Asylbewerber in Eupen, Nathalie Peters von Info-Integration der Beratungsstelle für Migranten und Sozialorganisationen in der DG und Saadet Cengiz aus Hauset, die als kurdischer Flüchtling 2003 aus der Türkei nach Belgien kam. Es moderiert Olivier Krickel, BRF-Programmchef.

Fragen können vorab eingereicht werden

Sollten Sie besondere Fragen zu dem Themenkomplex haben, so können Sie diese bis zum 6. Dezember zusenden an. Die Anonymität wird gewährleistet.

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Ausstellung: Die belgischen Emigranten von gestern – Ein Spiegel für die heutige Situation

„Das sind Profiteure, Diebe! Sie nehmen uns unsere Arbeit weg! Passen sich nicht an! …“. Migranten bleiben unter sich, integrieren sich nicht, … Diese Ausstellung, die vom 8. bis zum 11. Dezember im BRF-Funkhaus zu sehen ist,  behandelt Vorurteile gegenüber Ausländern und Flüchtlingen auf eine besondere Art, denn die oben aufgeführten Aussagen stammen von den Einheimischen anderer Länder und beziehen sich auf zugewanderte Belgier!

Die belgischen Emigranten von gesternDiese Ausstellung dokumentiert anhand von historischen Fakten, Fotos, Briefen, Presseartikeln und amtlichen Schriftstücken die Auswanderung von Belgierinnen und Belgiern in der Vergangenheit. Dabei ist festzustellen, dass sie mit Misstrauen, Ablehnung und Vorurteilen in der neuen Heimat konfrontiert waren, ähnlich wie die heutigen Zuwanderer in Belgien.

Für die deutschsprachige Fassung dieser Ausstellung (im Original vom CIRE – cire.be) zeichnen Miteinander Teilen und die lokalen Menschenrechtsgruppen Amnesty International und FIAN verantwortlich. Aufgrund des zeitlosen Charakters bietet das umfangreiche Informationsmaterial Möglichkeiten für Schulen, Jugendgruppen, Erwachsenenbildungsvereinigungen sowie Pfarren, das Thema Auswanderung zu vertiefen und Parallelen zwischen damals und heute zu entdecken.

Collage: Benjamin Zimmermann/Foto: Hassan Bousetta/Ausstellungstafel Miteinander Teilen

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